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Interaktiver Bedarfscheck

Notstrom-Bedarfscheck: Wie viel Strom brauchen Sie beim Blackout?

Haken Sie an, was Sie bei einem Stromausfall weiter versorgen wollen, und geben Sie die erwartete Dauer an. Der Bedarfscheck schätzt Ihren Wh-Bedarf inklusive Puffer und empfiehlt eine passende Geräteklasse. Alles läuft direkt in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.

Bitte als Richtwert verstehen

Kühlschrank und Heizung dominieren den Bedarf und lassen die Wh-Zahl schnell steigen; Kommunikation und Licht brauchen dagegen sehr wenig. Ein normales Balkonkraftwerk speist bei Netzausfall in der Regel nicht ins Hausnetz ein. Benzin- und Diesel-Aggregate gehören wegen der Kohlenmonoxid-Gefahr niemals in Innenräume. Medizinische Geräte führen wir nur als neutralen Energieposten – Betrieb, Einstellungen und Ersatzversorgung klären Sie bitte mit Arzt und Hersteller.

1. Was wollen Sie versorgen?

Haken Sie an, was weiterlaufen soll. Watt und Stunden pro Tag sind Richtwerte – passen Sie sie an Ihr Gerät an.

2. Wie lange soll es reichen?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt, sich auf rund 72 Stunden ohne Strom einzustellen – ein Ausgangspunkt, keine Obergrenze.

Ihr geschätzter Speicherbedarf

0 Wh

Wählen Sie oben mindestens einen Posten aus, dann erscheint hier Ihre Empfehlung.

So funktioniert die Berechnung

Der Bedarfscheck nutzt die Grundformel Leistung × Zeit = Energie, erweitert um die Ausfalldauer: Watt × Stunden pro Tag × Tage. Ein Kühlschrank im Notbetrieb mit 100 Watt, der über acht Stunden am Tag kühlt, benötigt an drei Tagen also rund 2.400 Wattstunden (100 × 8 × 3). Alle ausgewählten Posten werden addiert, danach schlägt der Rechner einen Puffer für Wandlungs- und Standby-Verluste auf – standardmäßig 20 Prozent.

Wichtig bleibt die ehrliche Einordnung: Der Wert ist ein Richtwert, keine Garantie. Kühlen und Heizen verschieben die Zahl massiv, während Handy, Router und Licht kaum ins Gewicht fallen. Wer nur Kommunikation und etwas Licht absichern will, kommt mit einer Powerbank weit; wer den Kühlschrank über mehrere Tage betreiben möchte, landet schnell bei einer Powerstation.

Mehr Hintergrund liefern unsere Ratgeber: Powerbank oder Powerstation ordnet die Klassen ein, Notstromaggregat vs. Powerstation vergleicht die Technik für lange Ausfälle. Wenn Sie ein medizinisches Gerät kühlen müssen, hilft Medikamente kühlen bei Stromausfall. Für Computer und Heimnetz erklärt USV für Computer und Heimnetz die Überbrückung kurzer Ausfälle.

Häufig gestellte Fragen

Wie rechnet der Notstrom-Bedarfscheck?
Für jeden Posten wird die Leistung in Watt mit den Stunden pro Tag und der gewählten Ausfalldauer in Tagen multipliziert (Watt × Stunden × Tage). Alle Posten werden addiert und anschließend ein Puffer von rund 20 Prozent aufgeschlagen. Das Ergebnis ist ein grober Wh-Richtwert für Ihren Speicherbedarf, kein exakter Messwert.
Warum dominieren Kühlschrank und Heizung den Bedarf?
Geräte mit Heizwendel oder Kompressor ziehen ein Vielfaches der Leistung von Handy, Router oder LED-Licht. Ein Kühlschrank im Notbetrieb oder ein Heizlüfter kann den geschätzten Bedarf schnell verzehnfachen. Kommunikation und Licht kommen dagegen mit sehr wenig Energie aus. Deshalb entscheidet vor allem die Frage, ob Sie kühlen oder heizen wollen, über die nötige Geräteklasse.
Kann ich meine Solaranlage oder mein Balkonkraftwerk bei Stromausfall nutzen?
In aller Regel nicht. Normale netzgekoppelte Solaranlagen und Balkonkraftwerke schalten bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab und speisen dann keinen Strom mehr ins Hausnetz ein. Eine Notstromversorgung ist nur mit dafür ausgelegter Technik möglich, etwa einer Powerstation mit eigenem Ausgang oder einer Anlage mit Ersatzstromfunktion. Prüfen Sie das im Zweifel mit Ihrem Installateur.
Sind Benzin-Generatoren eine Lösung für die Wohnung?
Nein. Benzin- und Diesel-Aggregate erzeugen Abgase mit Kohlenmonoxid (CO) und dürfen niemals in Innenräumen, Kellern, Garagen oder auf dem Balkon betrieben werden. CO ist geruchlos und lebensgefährlich. Für den Betrieb in Wohnungen und Innenräumen eignen sich nur abgasfreie Speicher wie Powerbanks und Powerstations.
Sind die angezeigten Watt-Werte verbindlich?
Nein, es sind Richtwerte für typische Geräte. Die tatsächliche Leistungsaufnahme steht auf dem Typenschild Ihres Geräts. Passen Sie Watt und Stunden im Rechner einfach an, dann wird das Ergebnis genauer. Der Bedarfscheck ersetzt keine fachliche Auslegung durch Elektrofachkraft oder Hersteller.